Huforthopädie / Barhufbearbeitung Wedemark


Matthias Niemann
 

Über mich



Im Jahr 2010 bin ich als Späteinsteiger zum "Pferd gekommen". Als Führungskraft im Management eines internationalen Konzerns suchte ich einen Freizeitausgleich, der sich mit den Interessen meiner Frau, der Tierheilpraktikerin Tanja Niemann, und einem bereits vorhandenen Freizeitpferd in Einklang bringen ließ. Ich wollte einfach ohne besondere sportliche Ambitionen im Gelände ausreiten und entspannen. Das konnte doch nicht so schwer sein - so dachte ich. 

Neben der vielen Arbeit, die sich sich mit der Pferdehaltung in Eigenregie verband, faszinierte es mich, mit einem Flucht- und Herdentier zu arbeiten, das im Zweifel immer nur seinen Instinkten vertraut. Auch wenn rational kein "Säbelzahntiger" unsere Ausflüge in die Natur bedrohte, so zeigte sich schnell, dass viele Aspekte einer guten "Mitarbeiterführung" auch auf das Verhältnis zwischen Mensch und Pferd übertragbar sind. Respekt und Vertrauen stehen dabei an oberster Stelle. Pferde spiegeln den Menschen unreflektiert wider und vertrauen nur einer Führung, die fair, konsequent und verlässlich ist. 

Bedingt durch eine berufliche Umorientierung und die Ermutigung unserer damaligen DIfHO® Hufbearbeiterin wurde mein Interesse an der Huforthopädie nach Jochen Biernat geweckt. Die unphysiologischen Hufsituationen bei vielen Pferden haben ihren Ursprung in der Nutzung und Hufbearbeitung der Pferde. Als Maschinenbauer ist es für mich leicht nachvollziehbar, welche Kräfte und Einflüsse einen Huf aus der Form geraten lassen. Der Huf selbst zeigt, auf welche Kräfte und Hebel auf ihn einwirken. Durch eine gezielte Steuerung des Hornabriebs können diese wieder in eine physiologische Form zurückgeführt werden. 

Daneben spielt selbstverständlich auch die gesunde Ernährung und Haltung einen wesentlichen Einfluss. Durch die Zusammenarbeit mit meiner Frau als Tierheilpraktikerin bin ich in der Lage auch Stoffwechseleinflüsse in die Gesunderhaltung der Pferde einzubeziehen.